Aus für die Zusammenarbeit zwischen ELF und EFA

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EFA und ELF trennen sich erneut!

Die European Football Association (EFA) und die European League of Football (ELF) gehen wieder getrennte Wege. Keine zwei Monate nach der angekündigten Zusammenarbeit hat die EFA bekanntgegeben, dass die Kooperation mit sofortiger Wirkung beendet wird. Damit verdichten sich die Anzeichen, dass im Jahr 2026 gleich mehrere konkurrierende Profi-Ligen in Europa an den Start gehen könnten.

EFA setzt auf eigene Liga-Struktur

Laut EFA wurde die vorgeschlagene gemeinsame Struktur im Hinblick auf Finanzstabilität und Transparenz geprüft. Das Fazit fiel deutlich aus: Die Voraussetzungen für eine nachhaltige Partnerschaft seien nicht erfüllt.

Stattdessen will der Zusammenschluss von aktuell acht Franchises die Entwicklung einer eigenständigen Liga vorantreiben. Diese soll sich an Modellen der NFL orientieren, von den Teams selbst geführt werden und klare Eigentumsverhältnisse sowie finanzielle Stabilität in den Mittelpunkt stellen. Der Spielbetrieb für die Saison 2026 sei laut EFA gesichert, die Vorbereitungen liefen planmässig.

Diese Teams gehören aktuell zur EFA

Der EFA gehören derzeit mehrere bekannte Namen aus dem europäischen Football an. Genannt werden die ehemaligen ELF-Teams Frankfurt Galaxy, Madrid Bravos, Nordic Storm, Paris Musketeers, Prague Lions und Raiders Tirol. Ergänzt wird das Feld durch das Milan Football Team sowie ein London Football Team.

Erst im September hatte die Vereinigung angekündigt, die ELF verlassen und eine eigene Liga gründen zu wollen, ehe im November die Kooperation verkündet wurde. Nun folgt die erneute Kehrtwende.

Unklare Zukunft für die ELF

Mit der Trennung von der EFA ist die Zukunft der 2021 gestarteten ELF offener denn je. Zusätzlich hat die im Dezember gegründete American Football League Europe (AFLE) angekündigt, ab 2026 einen eigenen Spielbetrieb aufzunehmen. Zu dieser Liga zählen unter anderem die bisherigen ELF-Teams Berlin Thunder, Rhein Fire, Vienna Vikings und Panthers Wroclaw. Fix gemeldet sind zudem die Alpine Rams aus der Schweiz sowie ein weiteres Team aus Paris.

Erschwerend kommt hinzu, dass nach der Insolvenz des ELF-Champions Stuttgart Surge von den 16 Startern der Saison 2025 nur noch wenige Franchises übrig bleiben: die Cologne Centurions, Hamburg Sea Devils, Munich Ravens, die Helvetic Mercenaries und die Fehervar Enthroners.

Drei Ligen, ein Markt

Sollten alle Projekte wie angekündigt umgesetzt werden, könnten im Jahr 2026 tatsächlich drei verschiedene europäische American-Football-Ligen parallel existieren. Diese würden nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich um Fans, Sponsoren und mediale Aufmerksamkeit konkurrieren – mit offenem Ausgang für den europäischen Profi-Football.

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