Das Football Highlight in Zürich – ELF Start in Grenchen – Winti will Revanche

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Das Highlight am Sonntag in Zürich, angeschlagene Grizzlies gegen Genf, Thun gegen Basel und ein wieder erstarktes Winterthur(?) und dazu noch der eLF-Start

ELF-Start der Helvetic Mercenaries in Grenchen

In der vierten ELF-Saison wird zum zweiten Mal ein Schweizer Team zur ersten Saison starten. Nachdem vor einem Jahr die Helvetic Guards vor ihrer Premierensaison standen, sind es nun ihre Nachfolger, die Helvetic Mercenaries. Einige Spieler werden schon mit mehr als einem Jahr ELF-Erfahrung auf dem Platz stehen, während andere direkt von den unteren Ligen in der Schweiz rekrutiert wurden. Nach dem Debakel und der Auflösung der Helvetic Guards ging die Lizenz nahtlos an eine Nachfolgeorganisation unter der Führung von Chris Rummel über. Dieser stand vor der Herausforderung, die Spieler zu überzeugen, dass das neue Management eine schlagkräftige Truppe bis zum Saisonstart zusammenstellen würde. In den meisten Fällen haben die Spieler die neuen Verträge übernommen; einige, vor allem lokale Schweizer Spieler, sind jedoch abgesprungen oder zu ihren Stammklubs zurückgekehrt. So wird das Gesicht der Helvetic Mercenaries am Samstagabend zwar auf vielen Schlüsselpositionen identisch aussehen, aber doch auch Änderungen erfahren.

Eine der grössten Änderungen neben Namen und Farben betrifft auch den Spielort. Das aus unserer Sicht ideal gelegene Stadion in Wil wurde gegen das in die Jahre gekommene Stadion in Grenchen sowie das deutlich kleinere Stadion in Kriens eingetauscht. Dabei spielt die Grösse des Stadions nicht einmal die Hauptrolle in unserer Betrachtung, sondern die Lage. Selbstverständlich ist auch in der Nordwestschweiz die Bevölkerungsdichte mit den Städten in der Region Bern sowie die Westschweiz sehr gut erreichbar. Aber für die Fans aus dem Millionen-Zürich mit der grossen Footballregion Zürich-Ostschweiz ist Grenchen doch ein Stück entfernt. Die Lage in Kriens mag da schon ein wenig besser sein – dort wird sich einfach beweisen müssen, wie wetterfest die von Wil verwöhnten Fans mangels gedeckter Sitzplätze sind.

Dem Spiel in Grenchen wird auf jeden Fall nicht helfen, dass gleichzeitig vier Spiele in der NLA und der NLB stattfinden. Langenthal, Bern und Thun sind zwischen 25 und 55 Minuten von Grenchen entfernt. Fans dieser Teams, die sonst an ELF-Spiele anzutreffen wären, dürften bei ihren Lokalteams im Stadion sein – vor allem, weil jetzt die heisse Phase in den Ligen beginnt. Zu Recht darf man sich die Frage stellen, ob man dies besser hätte absprechen können. Mit dieser Konkurrenzsituation wird man künftig leben müssen.

Aber zurück zum sportlichen Teil: Die Mercenaries treffen um 18 Uhr auf die Barcelona Dragons. Die Tickets dazu gibt es nach wie vor online auf Ticketmaster oder dann an der Tageskasse. Da die ELF-Spiele nicht getippt werden, können auch wir uns vor einer Aussage drücken. Man möge uns verzeihen….

Was macht Bern gegen Genf?

Die Bern Grizzlies dürften mit dem Ergebnis in Winterthur kaum zufrieden gewesen sein. In der ersten Halbzeit narrten sie die Gastgeber zwar mit einem Punt Fake – das war es dann aber. Zahlreiche Strafen, missglückte Snaps und eine gewisse Überforderung der Offensive Line besiegelte die Niederlage gegen Winterthur. Zusätzlich zum bereits knappen Kader musste sie weitere schmerzhafte Ausfälle hinnehmen.

Die Genfer aber scheinen sich gefangen zu haben. In Thun gewinnen sie mit 20:7 bzw. 2:1 Touchdowns. Wenn die Seahawks ihren Anspruch auf einen Playoffplatz unterstreichen wollen, müssen sie das Spiel in Bern gewinnen.

Wir trauen den Genfern mehr zu als dem angeschlagenen Berner Team. Daher tippen wir auf Genf.

Basel Gladiators gegen die Thun Tigers

Eigentlich sind die Tigers in Thun eine Macht. Aber wie bereits besprochen sind sie am letzten Wochenende den Seahawks unterlegen. Ausgerechnet an ihrem Football-Volksfest. Basel hatte nach dem knappen aber auch glücklichen Sieg in Zürich (34:27) nun eine Woche Auszeit. Die Tigers Offense leidet unter den zahlreichen Ausfällen. Deshalb ist die Punkte-Produktion etwa gleich schwach wie die hinter den Thunern gelegenen Warriors. Basel hat voll Zielkurs auf die Swissbowl genommen. Wenn sie es in der zweiten Saisonhälfte nicht verhauen, dürften sie Mitte Juli der Gegner der Broncos sein. 227 Punkte haben sie erzielt, 38 Punkte mehr als die führenden Broncos. Andererseits haben sie eben doch auch 23 Gegenpunkte pro Spiel kassiert. An einem guten Tag könnte das den Tigers vielleicht reichen.

Wir erwarten auch hier ein spannendes Spiel, tippen aber auf die Gäste aus Basel.

Die Warriors wollen sich die Punkte zurückholen

Am letzten Sonntag haben die Warriors die rote Laterne für mindestens zwei Runden an die Grizzlies abgetreten – und wollen sie kaum mehr übernehmen. Die Warriors Defense konnte gegen Bern erstmals so richtig zugreifen. Unter der Führung von US-Import Daryn Blackwell wurden die Warriors nur einmal von den Bernern geschlagen. Das restliche Spiel hatten sie die Gegner im Griff. Die Bears mussten im letzten Spiel gegen die Calanda Broncos ran und lieferten eine punktereiche und etwas überraschende erste Halbzeit ab. Danach drehten die Broncos in ihrer unmissverständlichen Art auf und bescherten den Bears 48 Gegenpunkte bis zum Ende. Insgesamt haben die Bears nun eine 98:110 Punkte Bilanz. 

Viele Pluspunkte haben die St. Galler eben auch nicht erzielt – aber – die meisten gegen die Winterthur Warriors. Damals haben sie die Warriors in einer sehr angeschlagenen Phase erwischt. 11 Winterthurer Starter haben gefehlt und vor allem die Defense stark geschwächt. Einige sind wieder zurück und vor allem die Neuverpflichtungen haben eingeschlagen und der Mannschaft neues Selbstvertrauen gegeben. 

Dieses Spiel wird sehr spannend, hart umkämpft und am Schluss einen knappen Sieg für das Heimteam bringen. Zu sehen wieder im Livestream.

Das Highlight vom Wochenende: Zurich Renegades vs. Calanda Broncos

Switzerlands game of the week wird in Zürich und nicht in Grenchen gespielt. Und zwar am Sonntag ab 14:30 in Witikon. Den Renegades werden die Calanda Broncos gegenüberstehen. Das Rückspiel wird nun zum Hinspiel. Eigentlich hätten sich die beiden Teams bereits früher getroffen. Aufgrund der sehr schlechten Wetterprognose wurde das Hinspiel damals auf den Juni verschoben. Deshalb konnte man bislang noch keinen direkten Kräftevergleich zwischen den beiden stärksten Mannschaften in der Ostgruppe betrachten. Wer also am Sonntagnachmittag Lust auf Football hat: Witikon wird zum Place to be.

Die Offense von Clark Evans punktet sehr effizient und nutzt jede sich bietende Chance. Im Direktvergleich haben die Zürcher pro Spiel mehr Punkte erzielt als die Bündner. Vorteil Zürich. Und dann ist da noch der Faktor Geoff Buffum. Am letzten Wochenende musste er auf Geheiss der Unparteiischen Platz auf der Tribüne nehmen. Dies zieht jeweils eine Strafe nach sich, welche bis ins nächste Spiel reicht. Wenn Buffum tatsächlich die erste Halbzeit dazu verdammt sein sollte keinen Einfluss aufs Spiel zu nehmen, könnte das einen Vorteil für die Zürcher mitbringen. Andererseits ist die Qualität der Bündner Mannschaft auf einem so hohen Niveau, dass man auch einmal eine Halbzeit ohne den Maestro an der Seitenlinie spielen kann.

Der Tipp: Es wird ein enges Spiel mit Vorteilen auf Seiten der Zürcher. Die Broncos werden aber dank ihrer Klasse am Schluss die Nase vorn behalten. 

Ob es so kommt, kann man im Livestream via Youtube nachsehen.

NLA im überblick

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Spitzenkampf in Langenthal

In Langenthal treffen die Invaders auf die Lausanne Owls. Das Hinspiel in Woche 1 haben die Owls mit 13:8 gewonnen. Zwischenzeitlich waren die Westschweizer mal an top rangiert, nun sind sie mit 2:2 Siegen auf Platz 4 abgerutscht. Auch Langenthal hat eine eher durchzogene Bilanz. Mit einem Spiel (und Sieg) mehr als Lausanne sind sie auf Platz 2. Eine spannende Ausgangslage welche eigentlich aufgrund der letzten Leistungen für Langenthal entschieden werden müsste. 

Tipp: Langenthal

Aber in einer Gruppe, in der ein Team mit einem Mini-Kader wie Schaffhausen ausgerechnet in Lausanne gewinnen kann oder eben Biel mit 1:4 am Ende der Tabelle steht, scheinen Prognosen wirklich schwierig zu sein. So auch fü rdas Spiel Sharks zuhause gegen die Luzern Lions. Trotzdem: Luzern muss mit dieser Bilanz von 4:1 Siegen und 74:28 Punkten auch gegen Schaffhausen die Oberhand behalten. 

Tipp: Luzern Lions.

NLB im Überblick

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Die Whoppers gegen die Rebels und das einzige Sonntagspiel

Beide Spiele in der NLC finden am Sonntag um 14 Uhr statt. Im Tessin empfangen die Lugano Rebels die Glarus Orks. Klingt vielleicht hart. Aber Lugano dürfte kaum eine Chance haben. Die Orks und die Luganesi wurden beide als Forfait-Sieger aus ihren nicht gespielten Partien gegen die Geneva Whoppers mit 50:0 bedacht. Lugano hat inklusive dieser 50 Punkte erst 59 Skorerpunkte überhaupt. Das wird gegen die eingespielten Orks nicht reichen. 

Tipp: Orks

In der zweiten Partie planen die Zurich State Spartans ein Heimspiel gegen die Geneva Whoppers. Beide sind sie gleich platziert, und trotzdem sind sie zumindest punktemässig in zwei Welten: Die Whoppers haben in 5 Spielen 120 Gegenpunkte kassiert. Darin enthalten sind 100 Gegenpunkte als Strafe aus den Forfaits. Das heisst in den drei Spielen welche sie tatsächlich absolviert haben, konnten sie ihre Endzone sauber halten. Was für die Spartans sprechen würde: Sie haben 105 Skorerpunkte. Was klar gegen die Zürcher spricht: Im Hinspiel in Genf sind 28:20 als Verlierer vom Platz.

NLC im Überblick

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Junioren komplett

Wir werden zwei Spiele am Wochenende erleben dürfen. Eines davon können wir aus der heimischen Stube verfolgen.

Am Samstagnachmittag werden die Bern Grizzlies und die Argovia Pirates aufeinander treffen. Für Argovia geht es um eine der letzten Chancen auf einen Playoffplatz.

Die Zurich Renegades spielen gegen die Basel Gladiators. Dieser U19-Klassiker wird live aus Witikon in die weite Welt übertragen. 

Nachwuchsspiele im Überblick

Aktuelle Tabelle im Tippspiel

1. Nathanael Sutter 104
2. Lennox Gautschi 102
3. Karl Nusbaumer 92
4. Stefano Giacometti 92
5. von Mutius Bettina 71

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