Die österreichischen Top Teams schliessen sich der ELF an

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Es war schon lange kein Geheimnis mehr: Die ELF will sich weiter vergrössern und zusätzliche Märkte erschliessen. In den letzten Wochen sind immer häufiger Informationen durchgesickert, welche in Richtung der österreichischen Top Teams Vienna Vikings und Raiders Tirol abzielten. Bereits Anfang Monat liessen die Vienna Vikings durchblicken, dass sie an einer Teilnahme an der European League of Football interessiert sind. Die Wiener gaben heute Vormittag nun offiziell bekannt, dass sie den Weg in die ELF antreten werden. Es wird erwartet, dass die Raiders am Nachmittag nachziehen, denn auf Instagram läuft derzeit ein „Big News Countdown“ – Ablauf um 15.00 Uhr.

Damit vollzieht Commissioner Patrick Esume die nächsten Expansionsschritte. Und das dürften nicht die letzten Schritte gewesen sein. Es sollen bis zu zwei Dutzend Teams um die Krone europäischen American Football spielen. Da braucht es noch ein paar weitere Clubs die mitmachen. Oder besser: Mitmachen können. Denn im Falle der beiden österreichischen Mannschaften geht Football-Austria.com davon aus, dass die Budgets um mindestens eine Million Euro aufgestockt werden. Wenn man bedenkt, dass zu Beginn der ELF die Summe von 750’000 Euro pro Jahr pro deutscher Mannschaft gesprochen wurde, dürfte dies eine deutliche Steigerung bedeuten. Offensichtlich schaffen die beiden österreichischen Teams dies.

Somit werden wir im kommenden Jahr in unseren beiden deutschsprachigen Nachbarländern ELF Football sehen können. Es dürfte lediglich eine Frage der Zeit sein, bis auch in Frankreich ein Team Fuss fassen wird, möglicherweise besteht auch im Raum Italien weiteres Potenzial.

Und was ist mit der Schweiz? Zeit für Spekulationen:

Derzeit wären sicher die Calanda Broncos die allerersten Anwärter für ein ELF Team. Sie verfügen über das Kader, die Reputation und möglicherweise auch über finanzielle Quellen. Dagegen spricht die Lage, denn das Einzugsgebiet von Chur ist nicht mit Wien, Stuttgart, Frankfurt etc. zu vergleichen. Aber soviel Unterschied zu Innsbruck besteht dann eben auch nicht. Selbst ein Flughafen wäre mit Altenrhein im Rheintal in weniger als einer Stunde erreichbar. Aber es fehlt derzeit noch an einem Stadion. Wie man ja weiss, wird die Ringstrasse ab nächstem Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen und der Ersatzbau ist noch nicht ganz so weit. Allenfalls müsste man sich überlegen, ob man bspw. nach St. Gallen ausweicht. Oder gleich nach Zürich? Mit dem Letzigrund stünde ein Stadion zur Verfügung, jedoch dürfte das Spielfeld wie fast überall in der Schweiz zu kurz sein. Aber das Einzugsgebiet und der Markt wären interessant. Ähnliches gilt für Bern oder auch Basel. Nicht zu vergessen: Genf. Die Nähe zu Frankreich würde es ermöglichen den ganzen französichen Markt wie auch den Schweizer Markt zu bedienen. Vielleicht aber entsteht ja gleich hinter der Grenze dieses Team? Larry Legault, der Architekt der aktuellen Seahawks-Organisation, wechselt auf kommende Saison nach Thonon und wird dort mit einem grossen Projekt betraut…

Spekulation Ende, lasst uns mal die Saison 2021 abschliessen 😉

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