Ein American-Football-Spieler in der Schweiz ist vom Schweizer Sportgericht (SSG) wegen eines Verstosses gegen die Anti-Doping-Bestimmungen für zwölf Monate gesperrt worden.
Wie Swiss Sport Integrity heute vermeldet wurde der Spieler aufgrund einer Erkrankung mit der jederzeit verbotenen Substanz Amilorid behandelt. Zum Zeitpunkt der Behandlung lag jedoch keine gültige Ausnahmebewilligung zu therapeutischen Zwecken (ATZ) vor. Damit verstösst die Anwendung der Substanz gegen die geltenden Anti-Doping-Regeln.
Athletinnen und Athleten, die dem ATZ-Pool von Swiss Sport Integrity zugeteilt sind, müssen eine solche Ausnahmebewilligung vor Beginn einer Therapie beantragen und bewilligt erhalten. Da dies im vorliegenden Fall nicht geschehen ist, leitete Swiss Sport Integrity ein Verfahren ein und überwies den Fall an das Schweizer Sportgericht.
Fehlende Sorgfalt im Umgang mit Anti-Doping-Regeln
Das Sportgericht kam in seinem Entscheid zum Schluss, dass der Spieler im Umgang mit den geltenden Anti-Doping-Bestimmungen nicht die notwendige Sorgfalt angewendet hat. Das Gericht verurteilte ihn deshalb wegen der Anwendung einer verbotenen Substanz ohne gültige Ausnahmebewilligung.
Die Sperre beträgt 12 Monate und gilt bis zum 25. Februar 2027. Sie ist weltweit gültig und umfasst sämtliche Sportarten sowie alle Funktionen im Sport.
Zusätzlich zur Sperre wurde der Spieler zu einer Busse von 100 Franken verurteilt. Zudem muss er die Verfahrenskosten des Sportgerichts in Höhe von 750 Franken übernehmen.
Quelle: Swiss Sport Integrity
Bild: Symbolbild KI



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