Helvetic Mercenaries verzichten 2026 auf ELF und kooperieren mit Basel Gladiators

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Helvetic Mercenaries verzichten 2026 auf die ELF und starten Partnerschaft mit den Basel Gladiators

Die Helvetic Mercenaries werden in der Saison 2026 nicht an der European League of Football (ELF) teilnehmen. Kurz darauf kündigte die Organisation eine strategische Partnerschaft mit dem Schweizer Spitzenclub Basel Gladiators an. Beide Mitteilungen zeichnen ein klares Bild: Fokus auf Planungssicherheit, stabile Strukturen und nachhaltige Entwicklung des Footballs in der Schweiz.

Kein ELF Start 2026 wegen fehlender Rahmenbedingungen

In ihrem Statement halten die Mercenaries fest, dass die Pre-Season in rund acht Wochen beginnen würde, jedoch weiterhin ohne verbindlichen Spielplan. Unter diesen Umständen sei ein professionelles Arbeiten nicht möglich. Themen wie Arbeitsverträge, Visa-Prozesse sowie die Planungssicherheit für Spieler, Staff und Partner liessen sich so nicht verantwortungsvoll umsetzen. Als zentrale Punkte nennen die Mercenaries Transparenz, Verlässlichkeit und Planungssicherheit. Diese seien zwingend notwendig, um Verpflichtungen gegenüber allen Beteiligten seriös zu erfüllen. Nach intensiver Prüfung stehe daher fest, dass eine Teilnahme an der ELF 2026 unter den gegebenen Umständen nicht möglich sei. Bereits gekaufte Tickets sollen vollumfänglich zurückerstattet werden.

Mercenaries bleiben bestehen und arbeiten an Alternativen

Trotz des Rückzugs aus der ELF betont die Organisation, dass die Helvetic Mercenaries bestehen bleiben. Auch 2026 will man ein Team stellen und attraktiven Football bieten. Parallel dazu werde seit mehreren Wochen an alternativen, tragfähigen Modellen gearbeitet, um dem Schweizer Football und insbesondere dem Nachwuchs eine verlässliche Perspektive zu geben. Über die nächsten Schritte will die Organisation zeitnah informieren.

Strategische Partnerschaft mit den Basel Gladiators

Nun folgt der nächste Schritt: Die Helvetic Mercenaries gehen ab sofort eine strategische Partnerschaft mit den Basel Gladiators ein. In der Mitteilung wird die Zusammenarbeit auch als Signal nach der Zersplitterung der paneuropäischen Liga eingeordnet. Beide Seiten sehen darin ein Zeichen des gegenseitigen Vertrauens in das langfristige Potenzial des American Footballs in der Schweiz mit internationalem Anspruch. Die Basel Gladiators, langjähriger Spitzenverein und letztjähriger Vizemeister, sollen künftig von der kommerziellen, organisatorischen und strukturellen Unterstützung der Mercenaries profitieren. Genannt werden insbesondere die Bereiche Spieltagsorganisation, Vermarktung und Strukturentwicklung. Ziel sei es, beide Organisationen sportlich und organisatorisch weiter voranzubringen. Bestehende Strukturen würden zusammengeführt und gezielt optimiert.

Nachwuchs und Talentförderung als Kern der Kooperation

Ein zentraler Bestandteil der Partnerschaft ist die nachhaltige Nachwuchs und Talentförderung in der Schweiz. Die Organisation der Helvetic Mercenaries, insbesondere deren Academy, sieht es als Verantwortung, aktiv zur Stärkung des Schweizer Football Nachwuchses beizutragen.

Head Coach der Gladiators: Ziel nationaler Titel und europäische Bühne

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit. Von Anfang an hatten wir ein gutes Gefühl und sehen die Möglichkeit, uns gemeinsam weiterzuentwickeln und künftig auch auf europäischer Bühne präsent zu sein. Mit diesem Schritt werden wir erneut den nationalen Titel angreifen, und zudem ist es uns nun erstmals möglich, in der CEFL nach dem ersten europäischen Titel für uns zu streben.   In den kommenden Tagen sollen die nächsten Schritte zur operativen Abstimmung der Zusammenarbeit definiert werden. Beide Clubs richten den Fokus auf den Saisonstart Ende März und blicken optimistisch auf die bevorstehende Spielzeit. Quelle: Statements Helvetic Mercenaries und Basel Gladiators

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