LB Luca Buchs #54 im Kampf um den Ball. Foto: Lars Kauz

Thun war nahe dran – trotzdem klare Niederlage gegen Zürich

Im letzten Heimspiel der Saison 2024 liefern sich die Tigers zwar einen harten Kampf gegen die Zürich Renegades, unterliegen zuletzt aber mit 36:57. Nach Anfangsschwierigkeiten feuerte die Offense der Tigers aus allen Rohren, während die Defense kaum ins Spiel fand. Nach zwischenzeitlichem Ausgleich ging die Partie letztendlich zu Gunsten für die Gäste aus Zürich aus.

Thun startete nicht optimal ins Spiel, gleich beim ersten Ballbesitz der Renegades musste das Heimteam die ersten Gegenpunkte hinnehmen. Es sollten nicht die letzten bleiben an diesem Samstag. Und auch der Angriff lief noch nicht optimal, weshalb die Gäste nur wenig später auf 0:15 erhöhten. Erst darauf zeigten die Thuner eine Reaktion, ein schöner Drive wurde durch einen sehenswerten Pass von Nicolas Leibundgut auf Thomas Gfeller abgeschlossen und brachte die Tigers wieder heran.
Mit diesem Touchdown endete auch das erste Viertel. Gleich nach dem Seitenwechsel punkteten erneut die Zürcher durch einen langen Pass und bauten ihre Führung dadurch aus. Ein Pass auf Simon Purtscheller verkürzte noch einmal für Thun, ehe die Renegades noch einen draufsetzten. Beim Zwischenstand von 14:29 ging es entsprechend in die Pause. Auf Seiten der Thuner galt es vor allem, in der Defense die nötigen Anpassungen zu machen, um die Bemühungen der Offense belohnen zu können.

Das dritte Viertel ging ebenso punktereich weiter wie die bisherige Partie. Zunächst waren es die Thuner, die durch einen Pass auf Gfeller verkürzten, ehe die Renegades zum wiederholten Mal den Weg in die Endzone fanden. Die Reaktion der Tigers kam in Form von Running Back Timeo Hirschi, nach einem erfolgreichen Onside Kick gelang durch einen Touchdown und die anschliessende 2-Point-Conversion, beides durch Simon Purtscheller, sogar der spektatkuläre Ausgleich zum 36:36.
Es sollten aber auch die letzten Punkte der Thuner gewesen sein. Noch vor dem letzten Seitenwechsel profitierten die Zürich Renegades von einem Ball, der von einem Thuner Verteidiger in die Hände eines Zürchers geschlagen wurde, und fanden zum sechsten Mal den Weg in die Endzone.
Das vierte Viertel war geprägt von Eigenfehlern der Tigers. Durch Interceptions wurden mehrere Ballbesitze verschenkt, aufgrund einem nicht gedeckten Gegenspieler sowie mehrerer verpasster Tackles machten die Renegades den Sack zu. In der Offense wurden gute Aktionen durch Strafen vernichtet, weshalb es beim Endstand von 36:57 blieb.

Die Thuner Offense hielt über weite Strecken des Spiels mit den Zürchern mit, zu viele Strafen insbesondere am Ende des Spiels wurden aber knallhart bestraft. Die Defense hingegen fand nie richtig ins Spiel, viel zu viele Fehler machten ein Stoppen des Gegners beinahe unmöglich an diesem Tag. Letztendlich ist der Ausgang der Partie sicherlich schmerzhaft, aber verkraftbar. Durch die Niederlage der Bern Grizzlies in Chur müssen sich die Tigers keine Sorgen um den Abstiegsplatz machen und können die letzte Partie nächste Woche befreit bestreiten und allenfalls einigen Neuzugängen die Chance geben, sich zu beweisen.

Fotos: Lars Kauz
Text: Thun Tigers

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