Woche 8: Bern bleibt an der Spitze – Zürich muss 2021 wohl abschreiben

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Geneva Seahawks gewinnen spannendes Spiel in Winterthur

Das mit Spannung erwartete Rückspiel zwischen den Winterthur Warriors und den Geneva Seahawks erfüllte die Erwartungen der Football-Fans. Die beiden Teams lieferten sich einen spannenden Kampf der am Schluss aufgrund des effektiveren Spiels für die Genfer entschieden wurde. 

Wie schon früher erwähnt, dürfte das Hinspiel resultatmässig zu hoch ausgefallen sein. Das zeigte sich am letzten Samstag, denn die Warriors konnten den Genfern über fast das gesamte Spiel nicht nur die Stirn bieten sondern den Westschweizern sehr viel Schweiss abverlangen. Das Spiel war sehr lange vollkommen ausgeglichen, jedoch setzten sich die Genfer im letzten Viertel erfolgreich ab und profitierten davon, dass die Warriors höhere Risiken eingehen mussten. Stichwort Risiko: Möglicherweise hätten die Warriors früher mehr Risiken nehmen müssen und weitere Punkte erzwingen können – die Chancen wären gut gestanden. Trotzdem zeigte sich Offensive Coordinator Cody Kent in einem persönlichen Facebook Post nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

Durch die zweite Niederlage gegen Genf wird es für die Warriors natürlich sehr schwierig was eine bessere Playoffplatzierung anbelangt. Auf dem Restprogramm stehen die Auswärtsspiele in Bern und Basel und das Heimspiel gegen die Bern Grizzlies. Die Genfer wiederum bekommen es noch zweimal mit den bislang sieglosen Renegades sowie den Calanda Broncos und den Bern Grizzlies zu tun. Erfolge gegen die Renegades dürften bereits gebucht sein. Gegen Bern und Calanda dürfte es jedoch schwer werden. 

Calanda locker in Basel

Am Vortag wusste noch niemand ob das Spiel der Basel Gladiators gegen die Calanda Broncos überhaupt stattfinden könnte. Das Rheinufer vor dem Stadion Rankhof wurde arg in Mitleidenschaft gezogen – der Rasen aber war gemäss dem Interview mit Dwaine Wood auf TeleBasel in Topform.

Alles andere als in einer Top-Verfassung zeigen sich jedoch die Basel Gladiators. Bislang konnten die Basler nur das Spiel gegen die Zurich Renegades gewinnen, mit einem hauchdünnen 2-Punkte-Vorsprung. Im ersten Heimspiel gegen die Bern Grizzlies mussten sie sich nur mit 22:24 geschlagen geben. Im Rückspiel in Bern setzte es dann aber eine hohe 21:55 Niederlage gegen die Grizzlies, eine Woche später eine 21:69 Schlappe in Genf und nun eine 22:48 Klatsche auf eigenem Boden gegen die Calanda Broncos. Coach Wood sagte es wörtlich: „Das ist ein heftiger Schlag ins Gesicht!“ Er erklärte die momentan schwache Verfassung seiner Mannschaft vor allem mit der Stärke der Gegner. Es lässt sich erahnen, was Wood meint, wenn er darauf hinweist, dass Spieler in den Kadern sind, welche in „ihrer Region keinen Betrieb haben“. Der Ausfall der französischen Liga ist insbesondere für die Teams aus Genf und Bern ein klarer Vorteil, da einige Spieler aus Frankreich nun zumindest temporär in der Schweiz spielen. Dieser Personalmarkt steht grundsätzlich allen Teams offen. Auch in Chur und Winterthur spielen Franzosen und Belgier. 

Für Basel gibt es nur noch einen Gegner: Wenn sie die Chancen auf die Playoffs noch einigermassen wahren möchten, müssen sie am 22. August nach der Sommerpause gegen Winterthur gewinnen. Da es kein Rückspiel mehr geben wird, dürfte bei Punktgleichheit der Ausgang dieses Spiels zählen – quasi der Gewinner wird sehr wahrscheinlich vor dem anderen Team gerankt werden. Ein Sieg gegen Zürich muss für das Wood-Team Pflicht sein, im September in Chur werden sie es aber wahrscheinlich noch einmal schwer haben.

Die Broncos haben noch eine Monsterrückrunde vor sich: Bern werden sie am 21.8.21 an der Ringstrasse zu Gast haben, eine Woche danach reisen sie nach Genf, haben danach eine Bye-week und schliessen die Regular Season gegen Basel zuhause ab. Wenn die Broncos wieder auf den ersten Platz zurück wollen, dann müssen sie zwingend diese Spiele gewinnen, gegen Bern mit einem 6-Punkte-Vorsprung. Denn eben diese Berner dürften in der aktuellen Verfassung sowohl gegen Genf am 5. September zuhause oder in den beiden Spielen gegen die Winterthur Warriors zu favorisieren sein. 

Videoquelle: Tele Basel

Winterthur wird zum Endgegner

Für Basel gibt es nur noch einen Gegner: Wenn sie die Chancen auf die Playoffs noch einigermassen wahren möchten, müssen sie am 22. August nach der Sommerpause gegen Winterthur gewinnen. Da es kein Rückspiel mehr geben wird, dürfte bei Punktgleichheit der Ausgang dieses Spiels zählen – quasi der Gewinner wird sehr wahrscheinlich vor dem anderen Team gerankt werden. Ein Sieg gegen Zürich muss für das Wood-Team Pflicht sein, im September in Chur werden sie es aber wahrscheinlich noch einmal schwer haben.

Die Broncos haben noch eine Monsterrückrunde vor sich: Bern werden sie am 21.8.21 an der Ringstrasse zu Gast haben, eine Woche danach reisen sie nach Genf, haben danach eine Bye-week und schliessen die Regular Season gegen Basel zuhause ab. Wenn die Broncos wieder auf den ersten Platz zurück wollen, dann müssen sie zwingend diese Spiele gewinnen, gegen Bern mit einem 6-Punkte-Vorsprung. 

https://video.telebasel.ch/content/4062/4063/178187/index.m3u8

Videoquelle: Tele Basel

Bern bodigt Zürich

Wer kann Bern stoppen? Dass die Zurich Renegades wahrscheinlich nicht sein konnten, dürfte schon vor dem Spiel klar gewesen sein. Die Grizzlies liessen den Renegades von Beginn an keine Chance auf Punkte. Sicherlich gab es den einen oder anderen Durchbruch der Defensive Line – aber die Grizzlies Offense spulte auch in dieser Partie ihr Programm ab. Ein 0:49 auf eigenem Boden gab es gefühlt in Zürich schon sehr lange nicht mehr. 

Den Renegades stehen noch drei Spiele bevor. Zweimal Genf und einmal Basel. Wenn die Stadtzürcher die Pause nun geschickt nutzen und sich möglicherweise sogar noch einmal verstärken, bestünden allenfalls Chancen, dass sie die rote Laterne los werden könnten. Ein wenig viel „Konjunktiv“, aber nicht unmöglich.

U19: Broncos bleiben Leader, Seahawks gehen den Warriors in die Falle

Auch in der U19 wurde gespielt. Und es gab faustdicke Überraschungen. In Winterthur gab es einen Kantersieg der Winterthur Warriors über die Geneva Seahawks. 32:6 konnten die Krieger das Spiel für sich entscheiden. Wegen Ferien und Verletzungen fehlten den Warriors mehr als ein Dutzend Spieler. Von den 19 auf dem Matchblatt aufgelisteten Spielern waren sieben erst 15 bzw. 16 Jahre alt. Die physische Unterlegenheit war sichtbar – aber nicht spürbar. Und möglicherweise wurde der Gegner gerade deshalb taktisch auf dem falschen Fuss erwischt…

Eine weitere Überraschung gab es in Basel. In einem engen Spiel konnten die Calanda Broncos U19 ihre Gegner der Gladiators mit 16:7 schlagen. Gemäss dem Gameday-Roster waren gerade 21 Bündner Junioren am Start, auf Seiten der Basler immerhin 26. 

Durch den Winterthurer Sieg wurde die Tabelle ein wenig durchgeschüttelt. Die vorher noch auf Rang 7 klassierten Warriors stossen auf den 5. Rang vor. Punktgleich mit Genf und Bern. Das werden sehr spannende Schlussrunden vor den Playoffs.

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