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Swiss Olympic Präsident zu Gast in Winterthur

Heute war Jürg Stahl, Präsident von Swiss Olympic, in der Axa Arena in Winterthur zu Gast. Eingeladen hat der Unihockeyclub HC Rychenberg, Anlass war die beliebte Talkserie „Ghackets mit Wörtli“. Bei dieser Veranstaltung kommen jeweils Gäste aus dem Sport und sportnahen Bereichen zu Wort.

Die Bedeutung des Sports in der Schweiz

Jürg Stahl sprach über die Geschichte der olympischen Spiele, Swiss Olympic und den Stellenwert des Sports in der Schweiz, politisch wie auch gesellschaftlich. Er erklärte, warum es das Programm “Jugend+Sport” gibt und was dies mit den Spielen in Innsbruck zu tun hat.

Dabei wurden interessante Anekdoten aus den vergangenen olympischen Spielen erzählt. Und natürlich gab Stahl auch einen Ausblick auf die künftigen Spiele in Paris.

Stahl wies darauf hin, wie wichtig das Ehrenamt als Fundament der ganzen Sportbewegung im Land sei. Kaum je werde die Vollkostenrechnung gemacht, was ein Sport wirklich koste. Sollte man auch nicht: Zu wichtig und fast unbezahlbar sei die Freiwilligenarbeit durch Mitglieder, Eltern oder auch die Vereinsvorstände.

Lieber Lotto spielen als auf eine Sportkarriere setzen?

Auf einer Folie zeigte Jürg Stahl zwei Zahlen. 530 und 1300 und stellte die Frage, ob man sich vorstellen könne wofür die beiden Werte stehen. Er gab die Auflösung selber: Medaillengewinner an olympischen Spielen und Lottomillionäre. Es gibt über 530 Menschen in der Schweiz, welche an olympischen Spielen Medaillen gewinnen konnten. Diesen gegenüber stehen etwa 1300 Lottomillionäre, so Stahl. Aber darauf zu schliessen, dass man lieber auf den Lottozettel als eine Sportkarriere setzt, wäre natürlich falsch. Es war Stahl wichtig zu unterstreichen, dass eben der Traum von Medaillen, sei das an Weltmeisterschaften (Anm.: wie im Unihockey) oder evtl. einmal an olympischen Spielen zugelassen werden soll. Auch wenn nur wenige es schaffen würden, es sei wichtig, dass man dranbleibe.

Unihockey hat etwa 35‘000 aktive Sportler, aber…

Eingeladen war Jürg Stahl an ein Unihockey-Spiel. Diese Sportart ist trotz ihrer Beliebtheit und über 30’000 Athletinnen und Athleten in der Schweiz nicht olympisch. Und wird es wahrscheinlich noch länger nicht werden da die globale Verbreitung nicht gegeben ist. Hier sind die Footballer:innen in der Schweiz für einmal im Vorteil: American Football bzw. Flag Football ist gerade olympisch geworden. Umso mehr müssen die Schweizer Football-Organisationen diese gebotene Chance nutzen. Und die notwendigen Strukturen aufbauen. Vielleicht orientiert man sich hier an den bestehenden Strukturen von Unihockey mit ihren funktionierenden regionalen Leistungszentren. Wer weiss, vielleicht gesellen sich dann in Los Angeles 2028 Flag Footballer:innen aus der Schweiz zu den bisherigen 530 Preisträgerinnen.

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