Das Spiel in München schreibt NFL Geschichte

Bild: Marcel Kaul (szenemagazin.ch)

Der Hype ist noch nicht verflogen

Einige Tage nach dem grossen Spiel vom 13. November 22 zwischen den Tampa Bay Buccaneers und den Seattle Seahawks in der Münchner Allianz Arena ist der Hype um diese Premiere noch nicht verflogen. Laufend werden neue Berichte und Statistiken publiziert, so auch auch heute Nachmittag direkt von der National Football League. Weiter hat die Süddeutsche Zeitung über eine Analyse der Handydaten berichtet und wenn man den Twitter-Accounts der NFL-Kommentatorinnen und -kommentatoren folgt, findet man so die eine oder andere Trouvaille.

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Zuschauerzahlen

Im Stadion anwesend waren genau 69’811 Fans. Das Stadion hat bei internationalen Fussballspielen eine Maximalkapazität von 70’000 Sitzen. Gemäss Vorberichten mussten gewisse Plätze aus logistischen Gründen gesperrt werden, das dürfte die Differenz erklären.

TV-Quoten

Von allen bislang ausgetragenen International-Games der NFL hat das Spiel in München am meisten amerikanische TV-Zuschauer angesprochen. 5.8 Millionen Zusehende wurden in den USA verzeichnet. 

ProSieben meldet rund 2.7 Millionen Zuschauer und damit das meistgesehene Regular Season Spiel in der Geschichte. Lediglich die letzten drei Super Bowls wurden häufiger gesehen.

Auch DAZN Deutschland bestätigt, dass diese NFL Übertragung nach dem Super Bowl die am häufigsten gesehene Football-Sendung war.

Bild: Marcel Kaul (szenemagazin.ch)

Woher kamen die vielen Fans?

Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte einen interessanten Artikel mit dem Titel “Was die Handydaten über die NFL-Fans in München verraten”. Gemäss der SZ konnten die Handydaten von über 70’000 Besuchern der Gegend um die Allianz Arena ausgewertet werden. Die Telekomgesellschaft Telefonica untersuchte zusammen mit Ivenium Data Insights die Datenspuren, welche die Footballfans am Gameday hinterliessen. So stammten fast 23% der Zuschauer aus dem Ausland. Die grösste Besuchergruppe aus dem Ausland kam jedoch nicht aus Europa sondern etwa 7300 Personen reisten aus den USA an. Die nächste grössere Gruppe waren die Österreicherinnen und Österreicher sowie Besucher aus England. Folglich stammten 77% der Handynutzer aus Deutschland. Im Gegensatz zu Spielen des FC Bayern oder auch dem Oktoberfest waren die Münchner in der Minderheit. Die Ticketholder stammten aus den grossen deutschen Städten Berlin, Hamburg, Hannover, Köln und Frankfurt. Das Spiel zog also Menschen aus ganz Deutschland an. Zum Text.

Merchandise

Fanatics ist in Europa der offizielle und exklusive Merchandise Verkäufer für die NFL. Auch dieses Unternehmen konnte neue Verkaufsrekorde für Merchandise ausserhalb der USA verbuchen.

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Social Media Channels der NFL

Die offiziellen NFL Deutschland Social Media Kanäle sind regelrecht explodiert. Während der Gameweek wurden 20 Millionen Videos betrachtet (das ist fast eine Vervierfachung), 3.4 Millionen Fans haben mit den Plattformen interagiert (+700%) und 30’000 Follower sind über alle Kanäle hinzugekommen.

21 Brauhäuser

Die NFL hat mit 21 Brauhäusern in der Münchner Innenstadt zusammengearbeitet. Zehntausende Fans dürften Tausende Mass Bier und andere bayerische Köstlichkeiten konsumiert haben, diese Zahlen fehlen leider. Hier stellvertretend für viele Fans aus der Schweiz: Olla Kraeft im Hofbräuhaus, dem temporären Home der Buccaneers.

 

 

 

 
 
 
 
 
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