Die NFL ist definitiv in Europa angekommen

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Aktualisiert am 13.11.22 um 23.50 Uhr und 14.11.22 um 12.50 – weitere Ergänzungen folgen

Heute fand das erste Regular Season Spiel in der Geschichte der NFL auf dem alten Kontinent statt. Die Tampa Bay Buccaneers trafen auf die Seattle Seahawks. Das Team aus Tampa konnte das Spiel verdient mit 21:16 für sich gewinnen.

Die ersten NFL-Punkte in Deutschland durch Julio Jones!

Es dauerte bis zum Start des zweiten Viertels bis das Publikum in der Allianz Arena diese historischen Punkte bejubeln konnten. Ein erster Field Goal Versuch der Buccaneers war nicht erfolgreich. Dafür wurde Julio Jones von Brady mit einem 31-Yard-Pass bedient. 

In der Pressekonferenz nach dem Spiel wurde Jones gefragt, wann er das letzte Mal so “wide open” gewesen sei, möglicherweise in der High School? Er vermutete, dass das eher noch in einem Pee-Wee-Team gewesen sein müsste.

Seattle mit Adjustments nach der Pause

Die Seattle Seahawks starteten deutlich besser in die zweite Halbzeit. Offensichtlich konnte Head Coach die notwendigen Adjustments vornehmen. So kamen die Seahawks mit einem 55-Yard-Field Goal im dritten Viertel auf das Scoreboard und verringerten den Abstand auf 11 Punkte. Das war es dann aber schon wieder mit den Punkten. Carrol zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht über die magere Ausbeute, gerade was die 3rd-down conversions anging (Seattle konnte lediglich in einem von 9 Drives ein neues First Down erreichen, Tampa Bay war mit 10 aus 15 Versuchen effizienter). Nach den drei Punkten der Seahawks konnte Tom Brady mit einem 4-Yard-Pass auf Godwin das Resultat auf 21:3 stellen.

Schlussspurt kam zu spät, doch kein Comeback

Die Tampa Bay Buccaneers machten es unnötig spannend: Rund 8 Minuten vor Schluss liessen sie den ersten Touchdown der Seahawks zu. Geno Smith passte zu Tyler Lockett –  jedoch verpassten sie die 2-Point Conversion. Knapp vier Minuten später konnten wieder die Seahawks Fans jubeln: Smith mit einem wunderbaren 19-Yard-Pass auf Goodwin zum Schlussstand von 21:16 aus Sicht der Buccaneers. Danach war es einmal mehr die Offense von Tom Brady, welche die Spieluhr perfekt kontrollieren konnte. 

Erstklassige Stimmung in der Allianz Arena

Die Stimmung in der Allianz Arena, dem Home of Bayern Munich, war ausgezeichnet. Beide Head Coaches waren voll des Lobes für das Publikum in der Allianz Arena. Insgesamt waren über 69’000 Zuschauer in der Arena. Vor dem Stadion versammelten sich am Vormittag einige Tausend weitere Zuschauer welche entweder auf Karten hofften oder aber einfach die Stimmung geniessen wollten. Das Wetter war zwar bis zum Mittag sehr neblig doch hielt es viele Menschen nicht davon ab, sich für bis zu zwei Stunden in die Schlange zu stellen, um am NFL Shop ein Mitbringsel zu kaufen. Wer übrigens keines der begehrten Matchday-Shirts kaufen konnte: Im Online-Shop* hat es noch welche – und mit dem Code “Fumble” gibts noch eine Reduktion (gem. Anbieter gültig bis 14.11.22 Mitternacht).

Tom Brady äusserte sich ebenfalls überwältigt zur Stimmung in der Arena.    

"Coming here in this beautiful setting, all the buildup, and everything that the game could have been it was in hype. The fans were extraordinary, and everything about this whole trip has been great."

Pete Carroll, Head Coach Seattle Seahawks

"A lot of Seahawks fans here. The crowd was electric, though. It was loud throughout the ballgame from beginning to end. I thought the German fans were outstanding, and it's a great place to play."

Todd Bowles, Head Coach Tampa Bay Buccaneers

Das grösste Karaoke der Welt - in München

Sara Walsh vom NFL Network war begeistert vom Publikum in der Allianz Arena. Auch ESPN und die anderen TV-Sender waren überwältigt vom deutschen bzw. europäischen Publikum.

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