Swiss Bowl und Junior Bowl 2023

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Alles Ready in Grenchen

Heute gilt es ernst. Grenchen macht sich bereit für den Swiss Bowl XXXVII oder eben die 37. Ausgabe des Endspiels in der NLA. Und wenige Stunden davor das Finale um die Junior Bowl.

Ein Traumfinal

Um 14.00 Uhr starten die beiden mit Abstand besten U19-Juniorenteams ins Endspiel 2023. Die Calanda Broncos aus der Gruppe Ost treffen auf die Basel Gladiators aus der Gruppe West. Die beiden Teams haben ihre Gruppen klar dominiert. Sowohl die Bündner als auch die Basler konnten ihre direkten Verfolger deutlich distanzieren. Die Broncos blieben über die ganze Regular Season unbezwungen, die Gladiators konnten 9 von 10 Spiele gewinnen. 

Betrachtet man die Schlusstabellen der beiden Divisionen können die Unterschiede zu den nachfolgenden Teams klar erkannt werden. Und gleichzeitig auch Parallelen gezogen werden. Die Broncos haben in der wahrscheinlich etwas stärkeren Ost-Gruppe knapp 30 Gegenpunkte mehr kassiert und 8 Punkte total weniger erzielt als die Basler. Die Gladiators profitierten von “zu Null und über 50-Punkte-Siege” gegen aktuell schwächere Gegner. Doch das ist alles nur Statistik und wird im Endspiel niemanden mehr interessieren. Es sind auf jeden Fall die richtigen Teams im Endspiel und man kann sich auf hochklassigen U19-Football mit den künftigen NLA-Spielern freuen.

U19 Elite East

U19 Elite WEst

Livestream Junior Bowl

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Auch ein Traumfinal?

Hätte man im letzten Herbst auf diese Reihenfolge in der Tabelle wetten können – man hätte viel Geld verdienen können. Dass die Zurich Renegades nach einer katastrophalen 2022-Saison, welche nur von einem Sieg im Relegationsspiel gegen St. Gallen ein Highlight hatte, genau ein Jahr später die Schlussrangliste auf dem zweiten Platz abschliessen, das hätten die wenigsten für möglich gehalten. Auch nicht,  dass die amtierenden Schweizermeister Bern Grizzlies im Herbst auseinanderbrechen und fast zwei Dutzend Leistungsträger verlieren – ein Drama in mehreren Akten.

Calanda und Tigers immer auf dem Radar

Die Finalisten hatte man natürlich immer auf dem  Radar. Calanda und Thun. Ein Endspiel ohne die Calanda Broncos wäre undenkbar, daher waren sie schon fast gesetzt. Die Tigers aufgrund der Leistungen im Vorjahr und der Bestätigung in der aktuellen Saison. Die Broncos marschierten durch die Meisterschaft wie man es von ihnen gewohnt ist. Zwei Niederlagen trübten das Bild ein wenig. Beide Niederlagen erlitt man zuhause, beide mit 35:38. Die erste der beiden Niederlagen war im CEFL-Cup gegen die Thonon Black Panthers, die späteren französischen Meister. Und gegen die Winterthur Warriors. Ausgerechnet gegen die Warriors, die in diesem Jahr so deutlich hinter den Erwartungen blieben. Die Erklärungen mit den geschonten Stammspielern waren zu erwarten und bis zu einem gewissen Grad auch gerechtfertigt. Aber: Die Warriors haben frech aufgespielt und waren überzeugt, dass sie die eine Chance haben würden.

Die Broncos konnten die beiden Direktbegegnungen gegen die Tigers sehr deutlich gewinnen. Eigentlich müsste der Swiss Bowl 37 eine klare Sache sein. Oder doch nicht? Was die Tigers vor einer Woche im Halbfinale gegen die Zurich Renegades auf den Platz bringen konnten, war spielerisch top aber vor allem auch mental eine Klasse für sich.

Es gab selten soviele Führungswechsel innerhalb eines Spiels und die Entscheidung fiel erst im allerletzten Spielzug in welchem sie den gegnerischen Quarterback bis fast in die eigene Endzone jagen konnten. Die Tiger zeigen eine Spielfreude und scheinen innerhalb der Mannschaft enorm viel Spass an der Zusammenarbeit zu haben.

Die Berner Oberländer verzichten auf Importspieler und vetrauen auf die Früchte ihres Juniorenprogramms. Sie verstehen sich blind und spulen ihr Spiel ab, das konnte man in diesem Jahr einige Male beobachten. Nun erreichen sie als Underdogs zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Endspiel. Sie werden befreit aufspielen können und man kann, weil die Favoritenrolle dem Gegner gebührt, nur gewinnen.

Die Calanda Broncos sind nicht umsonst das beste Team der Schweiz. Sie sind hervorragend gecoached und haben Top-Talente in ihren Reihen. Und mit Max Gray ein multifunktional einsetzbarer Musterathlet. Weiter sollen einige altgediente Leistungsträger wieder zurück sein. Es wurden Spieler aus der Footballrente zurückgeholt und dadurch dürfte eine ähnliche Situation wie in Thun entstanden sein: Man arbeitet seit Jahren zusammen und kennt Stärken, Schwächen etc.. Und vor allem haben die Broncos die Erfahrung, wie man in solchen Endspielen auftreten muss. Sie sind es gewohnt, vor über 1000 lauten Zuschauern zu spielen.

Man darf sich auf jeden Fall auf einen hochkarätigen Finaltag freuen. 

 

Livestream Swiss Bowl

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